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Köhlbrandbrückenlauf

Köhlbrandbrückenlauf: Alle Infos zur Strecke, Distanz und zur berühmten Köhlbrandbrücke

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Der Köhlbrandbrückenlauf gehört zu den außergewöhnlichsten Laufevents in Hamburg. Einmal im Jahr habt ihr die seltene Gelegenheit, die imposante Schrägseilbrücke zu Fuß zu überqueren. Normalerweise ist sie ausschließlich für den Straßenverkehr geöffnet. Beim Lauf gehört sie jedoch ganz euch.

Die Köhlbrandbrücke: Das Wahrzeichen des Hamburger Hafens

Die Köhlbrandbrücke prägt seit ihrer Eröffnung am 20. September 1974 das Stadtbild der Hansestadt. Nach einer Bauzeit von knapp fünf Jahren wurde sie von Bundespräsident Walter Scheel feierlich eröffnet und verbindet seitdem die Speicherstadt mit dem Containerhafen.

Mit rund 32.000 Fahrzeugen, die die Brücke täglich überqueren, zählt sie zu den wichtigsten Verkehrswegen im Hamburger Hafen. Für Fußgänger bleibt sie normalerweise gesperrt. Nur zweimal im Jahr öffnet die Brücke für den Sport. Beim Köhlbrandbrückenlauf im Oktober und bei den ADAC Cyclassics Hamburg im August gehört sie den Läuferinnen, Läufern und Radfahrenden. Zuschauer und Fußgänger haben während der Veranstaltungen ebenfalls keinen Zutritt. Wer die Brücke also einmal zu Fuß erleben möchte, muss selbst an den Start gehen.

Wie lang ist die Köhlbrandbrücke?

Die Gesamtlänge der Brücke beträgt beeindruckende 3.618 Meter. Beim Köhlbrandbrückenlauf überquert ihr sie sogar zweimal. Einmal auf dem Hinweg und einmal auf dem Rückweg. Insgesamt legt ihr also mehr als sieben Kilometer auf der Brücke zurück und erlebt den Hamburger Hafen aus einer ganz besonderen Perspektive.

An ihrem höchsten Punkt erreicht die Fahrbahn eine Höhe von 53 Metern. Von dort eröffnet sich ein einzigartiger Blick auf den Hafen, die Containerterminals und die Elbe. Dieser Ausblick entschädigt viele Teilnehmende für die anspruchsvollen Höhenmeter.

Köhlbrandbrückenlauf Strecke: So verläuft der Lauf

Die Köhlbrandbrückenlauf-Strecke ist offiziell vermessen und umfasst 12,3 Kilometer. Damit zählt der Lauf zu den anerkannten Volksläufen.

Start und Ziel befinden sich auf dem Süd West Terminalgelände am Windhukkai. Von dort führt euch die Strecke zunächst über den Veddeler Damm, die Ellerholzbrücke und den Roßdamm. Auf Höhe der Breslauer Straße wechselt ihr auf die Gegenfahrbahn, bevor es auf die Köhlbrandbrücke geht.

Der Wendepunkt befindet sich an der Einmündung Finkenwerderstraße und Köhlbrandbrücke. Danach lauft ihr über die Gegenfahrbahn der Brücke zurück. Anschließend geht es erneut über den Roßdamm, die Ellerholzbrücke und den Veddeler Damm, bevor ihr am Windhukkai auf das Süd West Terminalgelände abbiegt und das Ziel erreicht.

Die ersten rund 2,3 Kilometer verlaufen vergleichsweise flach. Nutzt diesen Abschnitt, um euren Laufrhythmus zu finden und euch auf den Anstieg vorzubereiten. Schon von Weitem seht ihr die Brücke vor euch aufragen und könnt euch auf das besondere Erlebnis freuen.

Köhlbrandbrücke Steigung: Gut einteilen lohnt sich

Die durchschnittliche Steigung der Auffahrtsrampen beträgt rund vier Prozent. Das klingt zunächst moderat, fordert die Beine aber spätestens beim zweiten Anstieg nach dem Wendepunkt deutlich.

Wer seine Kräfte von Beginn an gut einteilt, hat auf dem Rückweg oft noch genügend Reserven. Besonders wichtig ist es, den ersten Anstieg kontrolliert anzugehen und sich nicht vom Tempo anderer mitreißen zu lassen. Genießt stattdessen den Ausblick auf den Hafen. Die Aussicht macht den Weg nach oben zu einem ganz besonderen Teil des Laufs.

Warum heißt die Köhlbrandbrücke Köhlbrandbrücke?

Der Name ist schnell erklärt. Die Brücke überspannt den rund 325 Meter breiten Köhlbrand, einen Flussarm der Süderelbe. Sie erhielt ihren Namen also ganz einfach nach dem Gewässer, das sie verbindet.

Hart aber schön!

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Grandioser Lauftag und gelungene Spendenaktion bei Deutschlands größtem Brückenlauf am  3.Oktober 2016

Hamburg, 3. Oktober 2016. Der 6. Köhlbrandbrückenlauf ist Geschichte, über 4600 begeisterte Läuferinnen und Läufer nahmen es beim 12 Kilometer langen Lauf mit der Brücke über den Köhlbrand, einem Flussarm der Elbe, auf. Deutschlands größter Brückenlauf schickte die Athleten zu drei verschiedenen Startzeiten auf die Strecke.

Als Tagessieger gingen Dennis Mehlfeld (40:14 min, Lübecker SC) und Jana Sussmann (44:21 min, Lauf Team Haspa Marathon Hamburg) hervor – beide starteten im letzten Lauf um 15 Uhr.

Beim Solidaritätslauf „Bridge EU-LAC – für Ecuador“, der im Rahmen des KBL als Spendenlauf für die Erdbebenopfer in Ecuador ausgetragen wurde, kamen Spenden in Höhe von etwa 10.000 Euro zusammen – eine beträchtliche Summe, die in vollem Maße dem Wiederaufbau von Schulen in der Esmeraldas Provinz zu Gute kommen wird. Danke an alle, die einen Beitrag dazu geleistet haben!

Bei der nun schon sechsten Ausgabe des KBL bot jede der drei Startzeiten für die Läuferinnen und Läufer etwas Besonderes. Eine Premiere war der Start um 9 Uhr, der als zusätzliche dritte Startzeit kurzfristig eingeführt wurde. Zu Beginn des Rennens brachen die ersten Sonnenstrahlen durch, doch die Köhlbrandbrücke lag da noch in dichtem Dunst. So gab es zum ersten Mal in der Geschichte des Köhlbrandbrückenlaufs Nebelstimmung statt Panorama auf 53m Meter Höhe auf dem Brückenplateau.

Dann brach nach und nach die Sonne durch, sodass der zweite Start um 12 Uhr eine wesentlich bessere Aussicht bot. Titelverteidiger Dieter Schwarzkopf (Eider-Treene-Schule Friedrichsstadt) setzte sich erwartet frühzeitig ab und gewann diesen Lauf in der bis dahin schnellsten Zeit des Tages, 40:50 min. Auch bei den Damen wurde die Tagesbestzeit gesteigert. Denise Hoffmann (LT Haspa Marathon Hamburg), frischgebackene Hamburger Halbmarathonmeisterin legte eine Zeit von 48:26 min vor und war ebenfalls schneller als die Konkurrenz aus dem 9-Uhr-Lauf.

Doch dann kam um 15 Uhr der Auftritt von Hamburgs Top-Läuferin und Rekordhalterin über 3000m Hindernis, Jana Sussmann (LT Haspa Marathon Hamburg). Sie startete im dritten Lauf und ging erst verhalten an. Schließlich war es für sie der erste Wettkampf nach einer 3-wöchigen Trainingspause. Ihrer Favoritinnenrolle wurde sie in vollem Maße gerecht und gewann souverän in 44:21 min. Dabei verpasste sie den Streckenrekord von 43:40 min nur knapp um 40 Sekunden. Somit war der Tagessieg gesichert. Zweite wurde Tabea Themann (SV Molbergen) in 45:21 min.

Bei den Herren gab es zwar auch keinen neuen Streckenrekord, dafür stürmte der Streckenrekordhalter Dennis Mehlfeld (Lübecker SC) zu seinem insgesamt dritten Sieg beim KBL in 40:14 min und sicherte sich auch den Titel des Tagesschnellsten. Dass ihm dieser Hattrick gelang, war selbst für in überraschend, da er vor knapp einer Woche einen Marathon gelaufen ist. Zweiter in der Gesamtwertung wurde Lennart Jordan (Hamburger SV), der Schwarzkopfs Zeit ebenfalls in 40:45 min unterbot.

Der ausgelassenen und vergnügten Stimmung auf dem Eventgelände war der Herbsteinbruch mit kühleren Temperaturen und einem leichten Wind nicht anzumerken. Dafür sorgten unter anderem die Ländervertreter Südamerikas, die mit Tänzern, Bühnenprogramm und allerlei kulinarischen Köstlichkeiten für Unterhaltung sorgten.

Chef-Organisator Frank Thaleiser sprach von einem „grandiosen Erfolg“ des Laufs. „Wir haben dem Ruf des größten deutschen Brückenlaufs bestätigt“ resümierte er. Zu schade, dass vor wenigen Jahren bereits der Abriss der Brücke 2030 beschlossen wurde. Doch bis dahin wird noch 14 Jahre munter weitergemacht und „steil“ gegangen. Die Läufer hörte man den Lauf als „hart, aber schön“ zusammenfassen, nicht zuletzt dank Glück mit dem Wetter konnten sie den Tag der Deutschen Einheit im Herzen des Hamburger Hafens bestens genießen.

Der nächste Köhlbrandbrückenlauf findet traditionell wieder am Tag der Deutschen Einheit, dem 3. Oktober 2017 statt.

Ergebnisse Männer

40:14  Mehlfeld, Dennis, Lübecker SC

40:45 Jordan, Lennart, Hamburger SV

40:50 Schwarzkopf, Dieter, Eider-Treene-Schule Friedrichsstadt

Ergebnisse Frauen

44:21 Sussmann, Jana, LT Haspa Marathon Hamburg

45:21 Themann, Tabea, SV Molbergen

48:26 Hoffmann, Denise, LT Haspa Marathon Hamburg

 

Jana Sussmann: Favoritin wider Willen

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Olympia-Norm, persönliche Bestzeiten über 1500m, 3000m Hindernis und zuletzt über 10km Straße, dazu der DM-Titel in der 10km-Mannschaftswertung: Jana Sussmann kann 2016 auf die wahrscheinlich erfolgreichste Laufsaison ihrer Karriere zurückblicken. Die Hamburger Top-Athletin vom Lauf Team Haspa Marathon Hamburg lässt sich natürlich auch den 6. Köhlbrandbrückenlauf vor der Haustür nicht entgehen und startet beim Lauf um 15 Uhr.

Damit ist sie am 3. Oktober auch die Anwärterin auf den Tagessieg beim KBL. Ihre Team-Kollegin Andrea Diethers, die letztes Jahr einen neuen Streckenrekord aufgestellt hat und damals vor Jana ins Ziel kam, ist nicht gemeldet. Den Streckenrekord hat Jana aber nicht im Visier, auch als Top-Favoritin möchte sich Jana nicht bezeichnen. Der Grund: Mit dem KBL geht ihre dreiwöchige Saisonpause zu Ende und sie startet zwar spitzenmäßig ausgeruht, aber ohne spezifische Laufvorbereitung ins Rennen.

Janas unverblümte Taktik ist es deshalb, so schnell über die Brücke zu rennen, wie es geht: „Ich möchte mich verausgaben und weiß auch, dass ich die Folgetage ordentlich Muskelkater haben werde. Aber selbst darauf freue ich mich ein bisschen!“, erzählt Jana voller Vorfreude. Außerdem freut sie sich auf das Wiedersehen mit der Lauf-Szene und das Gefühl nach dem geglückten Zieleinlauf.

Wir haben selten eine so enspannteste Top-Favoritin am Start gehabt und wünschen Jana viel Spaß – aber das ist ja irgendwie überflüssig, denn den wird sie ohnehin ganz bestimmt haben.

 

Bridge EU-LAC 2016: Lauf für Lateinamerika!

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Wer am 3. Oktober beim diesjährigen Köhlbrandbrückenlauf an den Start geht, läuft nicht nur für eine schnelle Zeit, die tolle Aussicht oder das Bier im Ziel. Beim größten Brückenlauf Deutschlands laufen wir in diesem Jahr auch für einen guten Zweck! Gemeinsam mit der EU-Lateinamerika-Karibik-Stiftung (EU-LAC) sammeln wir Spenden für Ecuador, dessen Bewohner im April von einem schweren Erdbeben betroffen wurden.

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Für jeden gestarteten Teilnehmer überweisen wir einen Euro für das Wiederaufbau-Projekt in Ecuador. Dabei sollen vor allem die Schulen in Canton Muisne, in der Esmeraldas Provinz unterstützt werden. Zusätzlich hat jeder Läufer die Chance, eine weitere freiwillige Spende zu tätigen, indem er/sie das Spendentor an der Wendemarke nach Kilometer 6 durchläuft.

Also: Wer mitläuft, der hilft! Meldet euch noch für den Start um 09.00 Uhr an und seid dabei!

Die Pressemeldung der EU-LAC-Stiftung vom 5. September findet ihr hier.

Neuer Anmelderekord!

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Der Köhlbrandbrückenlauf boomt! Heute haben wir die 4800-Marke bei den gemeldeten Teilnehmern geknackt! Knapp einen Monat vor dem Veranstaltungstag am 3. Oktober 2016 sind so viele Läuferinnen und Läufer gemeldet wie nie zuvor um diese Zeit.

Die Startzeiten um 12 Uhr und um 15 Uhr sind bereits komplett ausverkauft, eine Anmeldung ist nur noch zum kurzfristig neu eingeführten 9-Uhr-Start möglich.

Schnell euren Startplatz sichern, heißt es also für alle, die die einmalige Chance nutzen wollen. Denn nur einmal im Jahr ist es möglich, im Rahmen des KBL über das Hamburger Wahrzeichen zu laufen und das Panorama über den Hamburger Hafen zu genießen.

Der Meldeschluss ist am 21. September, sofern nicht vorher schon alle freien Startplätze vergeben sind. Zur Anmeldung geht es hier.

Traumwetter und viel gute Laune zum Jubiläum

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Perfekte Bedingungen zum Lauf über das Hamburger Wahrzeichen herrschten sowohl beim Start um 12 Uhr als auch beim Rennen um 15 Uhr. Strahlender Sonnenschein, blauer Himmel und spätsommerliche Temperaturen sorgten schon vor dem Start für Feier-Stimmung. Einzig der listige Gegenwind, auf den die LäuferInnen auf dem Rückweg trafen, hätte milder sein können. Die tolle Aussicht auf der Brücke und die Laune der Teilnehmer konnte dieser aber auch nicht verderben.

Eine ließ sich weder vom Anstieg auf die Brücke noch vom Gegenwind beeindrucken – Dr. Andrea Diethers, die Hamburger Marathonmeisterin 2015, stürmte bei ihrem ersten Köhlbrandbrückenlauf zu einem neuen Streckenrekord in 43:40 Minuten. Nur acht Männer waren an diesem Tag schneller als sie. Neben dem Tagessieg konnte sie sich auch über einen weiteren Erfolg in der Mannschaftswertung freuen. Gemeinsam mit ihren Vereinskolleginnen vom LT Haspa Marathon Hamburg, Jana Sussmann (44:01 min) und Agata Strausa (44:41 min), die in der Damenwertung jeweils auf Platz 2 und 3 kamen, gewann sie die Teamwertung.

Keinen neuen Streckenrekord, dafür aber ein spannendes Rennen gab es bei den Männern: Beim 12-Uhr-Start legte Dieter Schwarzkopf vor – für ihn stoppte die Uhr bei 40:03 Minuten. Der Schnellste des zweiten Laufs und Vorjahressieger, Lars Pfeifer, war nur ein paar Schritte langsamer. Er überquerte die Ziellinie in 40:08 min – und war ein wenig enttäuscht, dass es so knapp nicht zum Tagessieg gereicht hatte. Der Streckenrekordhalter des Köhlbrandbrückenlaufs, Dennis Mehlfeld, wurde dritter in 40:19 min.

Danke an alle, die dabei waren! Wir hoffen, es hat euch allen genauso viel Spaß gemacht wie uns und wir sehen uns im nächsten Jahr am 3. Oktober wieder!

Köhlbrandbrückenlauf im Zeichen der Olympiabewerbung Hamburgs 2024

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So wie es den Köhlbrandbrückenlauf nur einmal im Jahr gibt, so bieten die Olympischen Spiele 2024 in Hamburg eine einmalige Chance für unsere Hansestadt.

Deshalb unterstützen wir die Bewerbung Hamburgs als Austragungsort der Sommerspiele. Der 5. Köhlbrandbrückenlauf am 3.Oktober steht unter dem Zeichen von „Hamburg 2024 – Das gibt’s nur einmal“.

Der spektakuläre 12 Kilometer lange Lauf über Hamburgs Wahrzeichen ist nur eine von vielen Veranstaltungen, die Hamburg als Sportstadt ausmachen. Auch der Haspa Marathon Hamburg, der jährlich im April stattfindet, begeistert Läufer aus der ganzen Welt. Aber auch die Zuschauermengen, die für eine großartige Stimmung an der Strecke sorgen, zeugen vom Sportsgeist der Hansestadt.

Im Rahmen des Köhlbrandbrückenlaufs wollen wir zeigen, wie sehr wir „Feuer und Flamme“ für die Spiele in unserer Stadt sind und hoffen, dass auch unsere MitbürgerInnen sich beim Referendum am 29. November für die Bewerbung der Stadt entscheiden.

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