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Euer Shirt für den Köhlbrandbrückenlauf

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Für alle, die sich bereits einen Startplatz beim Köhlbrandbrückenlauf am 3. Oktober sichern konnten, gibt es die Möglichkeit, ein exklusives Veranstaltungsshirt für 31,- Euro zu erwerben. Dieses Shirt konnte bereits bei der Anmeldung mitbestellt werden. Die Ausgabe erfolgt vor Ort gegen Abgabe des Coupons, den ihr mit eurer Startnummer erhaltet.

Solltet ihr das Shirt bei eurer Anmeldung noch nicht gebucht haben, könnt ihr dies nachholen, indem ihr eine E-Mail mit eurer Buchungsnummer an info@koehlbrandbrueckenlauf.de sendet.

6.000 Läuferinnen und Läufer begeistern bei Deutschlands größtem Brückenlauf

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Der 13. Köhlbrandbrückenlauf verlief am heutigen Tag der Deutschen Einheit als großes Lauffest im Hamburger Hafen und über dessen Wahrzeichen hinweg. Knapp 6.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gingen, verteilt auf drei Läufe, um 9.00 Uhr, 12.00 Uhr und 15.00 Uhr vom Terminalgelände am Windhukkai auf die 12,3 Kilometer lange Strecke. Dabei hatten sie sich neben sportlichen auch meteorologischen Herausforderungen zu stellen. Heitere, in Teilen sonnige und milde Phasen wechselten sich mit starken Böen, Regenperioden und deutlicher Abkühlung ab. Eines blieb jedoch durchweg stabil: Beste Lauffeststimmung bei Aktiven wie Zuschauern.

Cheforganisator Frank Thaleiser vom Veranstalter MHV äußerte sich sehr zufrieden mit der Veranstaltung: „Der Köhlbrandbrückenlauf steht auch in diesem Jahr exemplarisch für ein erfolgreiches Veranstaltungskonzept, in dem die Brücke einmal mehr ihre besondere Magnetwirkung entfaltet und zum Ausverkauf sämtlicher 7.500 Startplätze beigetragen hat. Wir möchten diese Reihe möglichst lange erfolgreich weiterführen und die Veranstaltung im Sportkalender der Stadt als feste und wichtige Größe etablieren.“

Tagesschnellster und damit Gesamtsieger wurde Miguel Molero-Eichwein aus Schleswig nach 41:11 Minuten. Bei den Frauen sicherte sich Sophie Stolte nach 47:43 Minuten den obersten Platz auf dem Siegerpodest.

Die 14. Ausgabe des Köhlbrandbrückenlaufs findet wie üblich am 3. Oktober 2024 statt. Die Online-Anmeldung hierzu startet am 4. Dezember 2023.

Lauf unter 2G Bedingungen

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Der 11. Köhlbrandbrückenlauf am Sonntag, 19. Dezember wird unter 2G-Bedingungen ablaufen. Demnach dürfen nur nachweislich geimpfte oder genesene Athletinnen und Athleten an der Veranstaltung teilnehmen. Ausnahmen bestehen einzig für gemeldete Läuferinnen und Läufer unter 18 Jahren. Sämtliche gemeldete Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden hierzu vom Veranstalter per E-Mail informiert.

Das Wichtigste zur Veranstaltung

  • Die Startunterlagen werden bis Mitte Dezember per Post zugesandt, um die Abläufe am Veranstaltungstag größtmöglich zu verkürzen und Kontakte zu minimieren.
  • Der Zugang zum Veranstaltungsgelände auf dem Süd/West Terminalgelände Am Windhukkai erfolgt ausschließlich für ausreichend Geimpfte oder Genesene, nach Vorlage eines jeweils offiziell anerkannten Nachweises sowie der persönlichen Startnummer.
  • Zuschauer oder Begleitpersonen haben keinen Zutritt zum Gelände.
  • Es besteht die Möglichkeit, Wechselkleidung & die wichtigsten persönlichen Gegenstände bei der Kleiderbeutelabgabe zu hinterlegen.
  • Im Rahmen der Anmeldung bestellte Teilnehmershirt werden vor Ort ausgegeben – der Gutschein hierfür wird sich an der Startnummer befinden.
  • Der Start erfolgt um 10.00 Uhr mit insgesamt sechs aufeinander folgenden Startwellen.
  • Vor dem Start und nach Zieleinlauf herrscht Tragepflicht eines anerkannten Mund-Nase-Schutzes (OP- oder FFP2 Maske).
  • Leistungen wie Duschen, Siegerehrung, Medaillengravur (Gebühren bei etwaiger Buchung werden erstattet) sowie offenes Nachzielverpflegungsbüffet entfallen aus Hygieneschutzgründen. Die Teilnehmer/innen erhalten nach dem Zieleinlauf einen persönlichen Verpflegungsbeutel.

Erfolg durch Disziplin!

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Wer meint, Solidarität durch Abstand wäre auch im Laufsport einer abnehmenden Sensibilität für die Corona Pandemie oder individuellem Freiheitsdrang gewichen, konnte sich beim 10. Generali Köhlbrandbrückenlauf vom positiven Gegenteil überzeugen lassen. Dieses Privileg wiederum konnten zumindest vor Ort fast ausschließlich nur die 1.600 Aktiven sowie etwa 100 Organisatoren und Medienschaffende erleben. Zuschauer hatten zum streng abgeschirmten 20.000qm großen Veranstaltungsgelände auf dem Terminalgelände am Windhukkai keinen Zugang, und so postierte sich lediglich eine Handvoll Schaulustige am ersten öffentlichen Streckenabschnitt 100m hinter dem Start.

Cheforganisator Frank Thaleiser wagte schon nach dem zweiten von acht Läufen mit je 200 Teilnehmern*innen eine vorläufige positive Analyse: „Alles läuft bislang reibungslos und voll nach Plan. Dies liegt zum einen sicher an den großzügigen Nutzflächen, die eine simple Einbahnstraßenmechanik mit ständig fließenden Teilnehmerströmen erlauben. Zum anderen, und das ist der fast wichtigere Faktor, sind es die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich durchweg vorbildlich verhalten.“ Die Mischung aus Vernunft, Verständnis für die Corona konform reduzierten Rahmenbedingungen und Freude, überhaupt wieder bei einem Laufwettkampf starten zu können, sollte sich als roter Faden auch bis zum letzten Lauf um 15.00 Uhr durch die Veranstaltung ziehen.

Daneben sorgten zahlreiche sportliche Akzente bis zum Schluss für Aufsehen. Zunächst griff Deutschlands Top Langstreckenläufer Philipp Pflieger (Lauf Team Haspa Marathon Hamburg) beim 10:00 Uhr Lauf in das Renngeschehen ein. Diesen Lauf gewann er ebenso erwartungsgemäß wie fulminant nach 36:41 Minuten. Damit markierte er zudem einen neuen Streckenrekord und verbesserte dabei die alte Bestmarke über die 12 Kilometer-Distanz aus dem Jahr 2012 (38:54) um mehr als zwei Minuten. So war ihm auch der Sieg in der Gesamtwertung nicht mehr zu nehmen. „Meine Premiere beim Generali Köhlbrandbrückenlauf bot jede Menge toller Eindrücke: sportlichen Anspruch mit ordentlichen Steigungen und reichlich Wind, insbesondere auf dem Rückweg, einen grandiosen Blick auf die Hamburger Skyline und nicht zuletzt das unvergessliche Gefühl, über dieses bauliche Meisterwerk zu rennen – dann noch die Belohnung im Ziel – großartig!“

Ähnlich verheißungsvoll sah es zunächst für Pfliegers Verlobte Barbara Ferstl (LG Telis Finanz Regensburg) aus, die ebenfalls beim 10.00 Uhr Lauf gestartet war und diesen nach 51:25 Minuten gewann. Lange sah es danach aus, als würde dies auch für den Gesamtsieg in der Damenwertung reichen, doch im letzten Lauf um 15.00 Uhr sollte die erst 18-jährige Hamburgerin Felice Haverland (Barsbütteler SV) nach 50:26 Minuten diesen für sich entscheiden.

Impressionen vom Köhlbrandbrückenlauf 2019

Deutschlands größter Brückenlauf startet mit insgesamt 1.600 Teilnehmern – darunter Topläufer Philipp Pflieger

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Der Generali Köhlbrandbrückenlauf kann am Sonnabend, 3. Oktober unter Einhaltung strenger Hygieneschutzrichtlinien stattfinden. Demnach werden insgesamt maximal 1.600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur 10. Ausgabe von Deutschlands größtem Brückenlauf zugelassen. Diese verteilen sich auf acht Intervalle à 200 Teilnehmer*innen, die in stündlicher Taktung zwischen 8.00 Uhr und 15.00 Uhr gestartet werden.

„Wir freuen uns, dass wir in Abstimmung mit der Stadt eine Lösung gefunden haben, in der für alle Beteiligten – Teilnehmende und Organisatoren – der Hygieneschutz bestmöglich gewährleistet ist und die Veranstaltung einigermaßen authentisch bleibt, um somit auch ein wichtiges Signal für den Laufsport zu senden“, erklärt Cheforganisator Frank Thaleiser vom Veranstalter MHV.

Das von ursprünglich 5.800 gemeldeten auf 1.600 Teilnehmer*innen reduzierte Starterfeld erwartet nun am 3.Oktober vor allem das seit Jahren aufs Neue unvergleichliche Erlebnis, Hamburgs Wahrzeichen im Freihafen gleich zwei Mal unter die Laufschuhe nehmen zu können. Unter ihnen ist auch Deutschlands Top Langstreckenläufer Philipp Pflieger, der im 10 Uhr Lauf starten wird. „Ich freue mich sehr darauf, nicht nur, weil es meine Premiere bei dieser besonderen Veranstaltung ist, sondern auch, weil ich mich nach inzwischen Monaten weitgehender Wettkampfabstinenz auf das grandiose Gefühl freue, zwar mit Abstand, aber eben doch gemeinsam und physisch real mit 199 beziehungsweise am Ende 1.599 weiteren Laufbegeisterten an den Start gehen zu können“, so der 33-jährige Regensburger.

Neben der marginal veränderten, jedoch auf exakt 12 Kilometer gekürzten Streckenführung (vormals 12,3 Kilometer) wird sich vor allem der organisatorische Rahmen der Veranstaltung und damit das Veranstaltungsgelände am Windhukkai (Lageplan) größtmöglich den geltenden Hygieneschutzregeln unterordnen. So gilt auf dem Veranstaltungsgelände durchgängig die Pflicht zum Tragen eines Mund- Nasenschutzes (Teilnehmende und Mitarbeiter der Organisation) oder Visiers (Organisatoren). Zuschauer und Begleitpersonen haben keinen Zugang zum Veranstaltungsgelände. Die Teilnehmer*innen dürfen sich nur in beschränktem Zeitrahmen – frühestens 45min. vor dem eigenen Start sowie bis maximal 60min. nach eigenem Zieleinlauf – auf dem Veranstaltungsgelände aufhalten. Sie werden zudem im „Einbahnstraßensystem“ auf das Gelände und von dort wieder herunter geleitet. Daneben weisen Bodenmarkierungen (Startbereich) sowie Hinweisschilder (Strecke) auf die Wahrung der Abstandspflicht hin. Bislang übliche und geschätzte Veranstaltungsattribute wie Rahmenprogramm oder Siegerehrungen entfallen.

Die wichtigsten Maßnahmen und Verhaltensregeln für die Teilnehmer*innen sind HIER zusammengefasst.

Impressionen vom Köhlbrandbrückenlauf 2019

Neuer Teilnehmerrekord – neuer Streckenrekord

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Der Generali Köhlbrandbrückenlauf hat mit seiner neunten Ausgabe einen neuerlichen positiven Meilenstein im Hamburger Sportkalender gesetzt. An einem im besten Sinne frischen Herbsttag lief der Hamburger Vorjahressieger Lennart Jordan nach 39:03 Minuten als tagesschnellster Läufer über die Ziellinie, sicherte sich damit erneut den Gesamtsieg und markierte zudem einen neuen Streckenrekord.

Als schnellste Läuferin des Tages war Maike Körner, ebenfalls aus Hamburg, nach 48:32 Minuten im Ziel und wurde dort als Gesamtsiegerin gefeiert und geehrt.

„Es ist auf diesem Kurs gar nicht so einfach, sich das Rennen richtig einzuteilen, aber ich war vorne raus schnell genug und konnte mir dennoch die wichtigen Körner für die letzten drei Kilometer aufbewahren. So hat alles sehr gut zusammengepasst“, kommentierte der 28-jährige Lennart Jordan, der den Sieg seinem verstorbenen Vater widmet.

Zunächst waren um 9:00 Uhr gut 1.900 Läuferinnen und Läufer gestartet. Trocken und weitgehend windstill war es schon hier, im Laufe des Tages kam zudem mehr und mehr die Sonne zum Vorschein und bescherte Aktiven wie Veranstaltern nahezu perfekte äußere Bedingungen.
Im 12:00 Uhr Lauf gingen knapp 1.800 Athletinnen und Athleten an den Start, im letzten Lauf um 15:00 Uhr folgten weitere 1.950. Nach drei Läufen waren – ergebnisbereinigt – 5.604 Läuferinnen und Läufer erfolgreich im Ziel am Windhukkai und sorgten damit für einen neuen Teilnehmerrekord.

„Hamburg hat heute einen großartigen Laufsporttag erlebt, mit tollen Läuferinnen und Läufern sowie würdigen Siegerinnen und Siegern, die uns begeistert und einen neuen Strecken- und Teilnehmerrekord beschert haben. Zudem hat es auch der Herbst heute sehr gut mit uns gemeint.“ resümierte Cheforganisator Frank Thaleiser zufrieden.

Auch im kommenden Jahr findet die Veranstaltung am 3. Oktober statt und feiert dann ihr zehnjähriges Bestehen.

Zu den Ergebnissen

Einen Bericht mit umfangreicher Fotogalerie findet ihr bei Runner´s World

8. Generali Köhlbrandbrückenlauf mit 4.775 Finishern ein Erfolg

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Die achte Ausgabe von Deutschlands größtem Brückenlauf geht als schnelle Veranstaltung mit reichlich Wind in die Laufsport-Archive ein. Dabei ließen Starkregen und Sturmböen bis in den frühen Morgen hinein zunächst einen vor allem nasskalten Köhlbrandbrückenlauf 2018 erwarten, der in diesem Jahr erstmals mit dem Versicherungsunternehmen Generali als Namensgeber an den Start ging.

Rechtzeitig zum ersten von drei Läufen um 9:00 Uhr riss allerdings der Himmel über dem Hamburger Freihafen auf. So hatten zunächst gut 1.500 Läufer*innen vor allem auf dem ersten Anstieg von Europas zweitlängster Straßenbrücke nur noch mit starkem Gegenwind zu kämpfen. Dieser blies auch während der beiden noch folgenden Läufe um 12:00 Uhr und 15:00 Uhr mit weiteren 1.500 sowie 1.800 Athleten konstant stark und sorgte so im Zusammenspiel mit Sonne und Wolken für typisches Herbstwetter. Am Ende waren nach drei Läufen 4.775 Läuferinnen und Läufer erfolgreich im Ziel am Windhukkai.

Als schnellste Frau des dritten Laufs und auch insgesamt durfte sich die Hamburgerin Jana Sussmann nach 44:16 Minuten im Ziel feiern lassen. Die Hamburgerin, die bereits 2016 an gleicher Stelle gewonnen hatte, gab sich hocherfreut über ihren neuerlichen Triumph: „Im ersten Anstieg herrschte beinahe schon brutaler Gegenwind, aber ich hatte zunächst einen super Schrittmacher an meiner Seite, der dann allerdings bergab plötzlich weg war. Aber hier lief es schon richtig gut und nach der Wende mit Rückenwind ohnehin noch besser, zumal uns so viele entgegenkommende Läuferinnen und Läufer immer wieder angefeuert haben. Das war ein Klasse Gefühl und hat mich auf den letzten Kilometern bis ins Ziel richtig motiviert.“

Bei den Männern lief der Hamburger Lennart Jordan, ebenfalls im dritten Lauf gestartet, nach 41:45 Minuten als Erster über die Ziellinie und sicherte sich damit nach vier Zweitplatzierungen in den letzten Jahren auch den Gesamtrang eins. „Schön, dass es heute mal für ganz oben auf dem Podest gereicht hat. Dass es keine Bestzeit wurde, ist nebensächlich. Ich habe mir das Rennen richtig eingeteilt, was bei den Windverhältnissen keine leichte Aufgabe war und freue mich umso mehr, dass alles so zusammenpasste“, kommentierte der 27-jährige seinen Sieg.

Ein positive Bilanz zog auch Cheforganisator Frank Thaleiser: „Nach den alles andere als günstigen Witterungsbedingungen der letzten Nacht hat das Wetter immerhin punktgenau ab dem ersten Start mitgespielt. Dass zudem so viele Läuferinnen und Läufer am Start und am Ende im Ziel waren, spiegelt einmal mehr den besonderen Reiz der Veranstaltung wider. Entsprechend sind wir mit dem heutigen Tag sehr zufrieden“, erklärt Frank Thaleiser, Geschäftsführer des Veranstalters MHV.

Ergebnisse unter: http://koehlbrandbrueckenlauf.r.mikatiming.de/2018/

Das war der 7. Köhlbrandbrückenlauf!

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Am Tag der Deutschen Einheit 2017 sorgten 4545 Läuferinnen und Läufer bei typischem Hamburger Wetter für eine erfolgreiche siebte Auflage des Hamburger Köhlbrandbrückenlaufs!

Das Wetter gab sich am Ende versöhnlich

Bei typischem Hamburger Wetter – Schauer wechselten sich über den Tag hinweg mit sonnigen Abschnitten ab – blieb es vor und nach dem letzten von drei Läufen um 15 Uhr von oben trocken. Allerdings machte den Starterinnen und Startern immer wieder der Wind zu schaffen. „So ist es nun einmal gerade im Hamburger Hafen und auf der Köhlbrandbrücke. Ich glaube zudem, dass unsere Teilnehmerinnen diesen Reiz des Unberechenbaren in Kombination mit der einmaligen Aussicht von der Brücke besonders wertschätzen. Jedenfalls habe ich nach den drei Läufen zwar in erschöpfte, aber vor allem zufriedene und glückliche Gesichter geblickt“, erklärte Cheforganisator Frank Thaleiser vom Veranstalter MHV.

6000 Läuferinnen und Läufer hatten für den zum mittlerweile siebten Mal stattfindenden größten Brückenlauf Deutschlands gemeldet, der damit ausverkauft war. Auf drei nahezu gleich große Startblöcke verteilt wurden die Teilnehmer um 9, 12 und 15 Uhr auf die 12,3 km lange Strecke über das Hamburger Wahrzeichen geschickt. 4545 Teilnehmer waren mit offiziellem Abschluss des letzten Laufs um 16.45 Uhr erfolgreich im Ziel auf dem Süd-West Terminalgelände Am Windhukkai. 

Die schnellsten Läufer 2017

Als tagesschnellste Läuferin überquerte Mareike Bechtloff aus Erfurt nach 48:20 Minuten die Ziellinie. Schnellster Mann war Claudius Michalak aus Bad Segeberg nach 40:52 Minuten.

Hart aber schön!

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Grandioser Lauftag und gelungene Spendenaktion bei Deutschlands größtem Brückenlauf am  3.Oktober 2016

Hamburg, 3. Oktober 2016. Der 6. Köhlbrandbrückenlauf ist Geschichte, über 4600 begeisterte Läuferinnen und Läufer nahmen es beim 12 Kilometer langen Lauf mit der Brücke über den Köhlbrand, einem Flussarm der Elbe, auf. Deutschlands größter Brückenlauf schickte die Athleten zu drei verschiedenen Startzeiten auf die Strecke.

Als Tagessieger gingen Dennis Mehlfeld (40:14 min, Lübecker SC) und Jana Sussmann (44:21 min, Lauf Team Haspa Marathon Hamburg) hervor – beide starteten im letzten Lauf um 15 Uhr.

Beim Solidaritätslauf „Bridge EU-LAC – für Ecuador“, der im Rahmen des KBL als Spendenlauf für die Erdbebenopfer in Ecuador ausgetragen wurde, kamen Spenden in Höhe von etwa 10.000 Euro zusammen – eine beträchtliche Summe, die in vollem Maße dem Wiederaufbau von Schulen in der Esmeraldas Provinz zu Gute kommen wird. Danke an alle, die einen Beitrag dazu geleistet haben!

Bei der nun schon sechsten Ausgabe des KBL bot jede der drei Startzeiten für die Läuferinnen und Läufer etwas Besonderes. Eine Premiere war der Start um 9 Uhr, der als zusätzliche dritte Startzeit kurzfristig eingeführt wurde. Zu Beginn des Rennens brachen die ersten Sonnenstrahlen durch, doch die Köhlbrandbrücke lag da noch in dichtem Dunst. So gab es zum ersten Mal in der Geschichte des Köhlbrandbrückenlaufs Nebelstimmung statt Panorama auf 53m Meter Höhe auf dem Brückenplateau.

Dann brach nach und nach die Sonne durch, sodass der zweite Start um 12 Uhr eine wesentlich bessere Aussicht bot. Titelverteidiger Dieter Schwarzkopf (Eider-Treene-Schule Friedrichsstadt) setzte sich erwartet frühzeitig ab und gewann diesen Lauf in der bis dahin schnellsten Zeit des Tages, 40:50 min. Auch bei den Damen wurde die Tagesbestzeit gesteigert. Denise Hoffmann (LT Haspa Marathon Hamburg), frischgebackene Hamburger Halbmarathonmeisterin legte eine Zeit von 48:26 min vor und war ebenfalls schneller als die Konkurrenz aus dem 9-Uhr-Lauf.

Doch dann kam um 15 Uhr der Auftritt von Hamburgs Top-Läuferin und Rekordhalterin über 3000m Hindernis, Jana Sussmann (LT Haspa Marathon Hamburg). Sie startete im dritten Lauf und ging erst verhalten an. Schließlich war es für sie der erste Wettkampf nach einer 3-wöchigen Trainingspause. Ihrer Favoritinnenrolle wurde sie in vollem Maße gerecht und gewann souverän in 44:21 min. Dabei verpasste sie den Streckenrekord von 43:40 min nur knapp um 40 Sekunden. Somit war der Tagessieg gesichert. Zweite wurde Tabea Themann (SV Molbergen) in 45:21 min.

Bei den Herren gab es zwar auch keinen neuen Streckenrekord, dafür stürmte der Streckenrekordhalter Dennis Mehlfeld (Lübecker SC) zu seinem insgesamt dritten Sieg beim KBL in 40:14 min und sicherte sich auch den Titel des Tagesschnellsten. Dass ihm dieser Hattrick gelang, war selbst für in überraschend, da er vor knapp einer Woche einen Marathon gelaufen ist. Zweiter in der Gesamtwertung wurde Lennart Jordan (Hamburger SV), der Schwarzkopfs Zeit ebenfalls in 40:45 min unterbot.

Der ausgelassenen und vergnügten Stimmung auf dem Eventgelände war der Herbsteinbruch mit kühleren Temperaturen und einem leichten Wind nicht anzumerken. Dafür sorgten unter anderem die Ländervertreter Südamerikas, die mit Tänzern, Bühnenprogramm und allerlei kulinarischen Köstlichkeiten für Unterhaltung sorgten.

Chef-Organisator Frank Thaleiser sprach von einem „grandiosen Erfolg“ des Laufs. „Wir haben dem Ruf des größten deutschen Brückenlaufs bestätigt“ resümierte er. Zu schade, dass vor wenigen Jahren bereits der Abriss der Brücke 2030 beschlossen wurde. Doch bis dahin wird noch 14 Jahre munter weitergemacht und „steil“ gegangen. Die Läufer hörte man den Lauf als „hart, aber schön“ zusammenfassen, nicht zuletzt dank Glück mit dem Wetter konnten sie den Tag der Deutschen Einheit im Herzen des Hamburger Hafens bestens genießen.

Der nächste Köhlbrandbrückenlauf findet traditionell wieder am Tag der Deutschen Einheit, dem 3. Oktober 2017 statt.

Ergebnisse Männer

40:14  Mehlfeld, Dennis, Lübecker SC

40:45 Jordan, Lennart, Hamburger SV

40:50 Schwarzkopf, Dieter, Eider-Treene-Schule Friedrichsstadt

Ergebnisse Frauen

44:21 Sussmann, Jana, LT Haspa Marathon Hamburg

45:21 Themann, Tabea, SV Molbergen

48:26 Hoffmann, Denise, LT Haspa Marathon Hamburg

 

Jana Sussmann: Favoritin wider Willen

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Olympia-Norm, persönliche Bestzeiten über 1500m, 3000m Hindernis und zuletzt über 10km Straße, dazu der DM-Titel in der 10km-Mannschaftswertung: Jana Sussmann kann 2016 auf die wahrscheinlich erfolgreichste Laufsaison ihrer Karriere zurückblicken. Die Hamburger Top-Athletin vom Lauf Team Haspa Marathon Hamburg lässt sich natürlich auch den 6. Köhlbrandbrückenlauf vor der Haustür nicht entgehen und startet beim Lauf um 15 Uhr.

Damit ist sie am 3. Oktober auch die Anwärterin auf den Tagessieg beim KBL. Ihre Team-Kollegin Andrea Diethers, die letztes Jahr einen neuen Streckenrekord aufgestellt hat und damals vor Jana ins Ziel kam, ist nicht gemeldet. Den Streckenrekord hat Jana aber nicht im Visier, auch als Top-Favoritin möchte sich Jana nicht bezeichnen. Der Grund: Mit dem KBL geht ihre dreiwöchige Saisonpause zu Ende und sie startet zwar spitzenmäßig ausgeruht, aber ohne spezifische Laufvorbereitung ins Rennen.

Janas unverblümte Taktik ist es deshalb, so schnell über die Brücke zu rennen, wie es geht: „Ich möchte mich verausgaben und weiß auch, dass ich die Folgetage ordentlich Muskelkater haben werde. Aber selbst darauf freue ich mich ein bisschen!“, erzählt Jana voller Vorfreude. Außerdem freut sie sich auf das Wiedersehen mit der Lauf-Szene und das Gefühl nach dem geglückten Zieleinlauf.

Wir haben selten eine so enspannteste Top-Favoritin am Start gehabt und wünschen Jana viel Spaß – aber das ist ja irgendwie überflüssig, denn den wird sie ohnehin ganz bestimmt haben.

 

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